
Isabell Herzogenrath, Jahrgang 1978, Diplom-Ingenieurin für Bekleidungstechnik,
beschäftigte sich während ihrer Diplomarbeit mit Bekleidung für Rollstuhlfahrer. Herr
Rosellen, der auf einigen Fotos zu sehen ist, hat sich bereitwillig als Modell zur
Verfügung gestellt. Der Schwerpunkt der Entwicklungen lag auf funktioneller Bekleidung
für junge Körperbehinderte. Das heißt, der modische Aspekt hatte eine gleichzusetzende
Priorität mit der Funktionalität.
Das Besondere an der Entwicklung von Bekleidung für Körperbehinderte ist es, die
individuellen Bedürfnisse der Kunden kennen zu lernen, sie in der Bekleidung umzusetzen
und der Person ein neues positives Lebensgefühl zu geben. Dem Kunden kann durchaus
die Handhabung erleichtert werden, so dass sie/er möglicherweise wieder selbständig wird
und keine Hilfe beim An- und Ausziehen benötigt. Diese Veränderung hat definitiv eine
Verbesserung der Umstände und Lebensqualität zur Folge und ist das Ziel der
funktionellen modischen Bekleidung. Der Kunde fühlt sich wohl.
Gesunde Menschen kommen jedoch mit speziellen Wünschen oder Figurproblemen ebenfalls auf
Ihre Kosten. Wer spezielle Vorstellungen hat und diese in der Konfektionsware nicht
wiederfindet, wird gerne bedient. Darunter fallen natürlich nicht nur die Damen mit
extravaganten Einfällen, sondern auch Herren und Kinder, die außergewöhnliche Wünsche
haben.
Egal ob Design, Stoffqualität oder einfach nur Maßanfertigung:
Alle Wünsche werden individuell berücksichtigt.
zuletzt aktualisiert am: 21.05.08